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Meeting zum Thema Virtual Reality

WeAre im Austausch mit Jugendlichen zu Virtual Reality

Im September ging die Unternehmerwoche für SchülerInnen zum Thema Virtual Reality zu Ende. Im Rahmen der Initiative Generation.Ruhr haben 20 SchülerInnen sich intensiv mit den Themenfeldern VR und Schule sowie VR und Nachhaltigkeit beschäftigt und ihre Ideen vor einer Fachjury präsentiert. WeAre war als Patenunternehmen dabei, durfte die Schüler eine Woche lang begleiten und dabei spannende Erfahrungen sammeln.

Unternehmerwoche – SchülerInnen entwickeln Geschäftsideen

Evaluation der Ideen mit Felix MagdeburgDie Initiative Generation.Ruhr möchte Jugendlichen im Ruhrgebiet das Unternehmertum näher bringen. Das Ziel der Initiatoren besteht dabei nicht nur in der Vermittlung von unternehmerischem Denken, sondern möchte den SchülerInnen zeigen, dass jeder Mensch kreativ und umsetzungsorientiert handeln kann und dadurch mehr Chancengleichheit herstellen.

Da wir bei WeAre die Vision verfolgen, Grenzen in der Welt zu überwinden, passt dieses Projekt hervorragend zu unserer Unternehmensphilosophie. Gleichzeitig unterstützen wir damit die Region, denn WeAre wurde ursprünglich im Ruhrgebiet gegründet und betreibt auch heute noch einen Standort in Bochum. In diesem Projekt sehen wir die Chance junge Menschen für das Unternehmertum zu begeistern und ihnen das Handwerkszeug für mehr Eigeninitiative im Berufsleben mitzugeben.

Eine erlebnisreiche Woche mit hunderten von Ideen

Die Woche begann zunächst mit viel Input. Die SchülerInnen des Essener Berufskollegs West sowie des Städt. Maria Wächtler Gymnasium lernten in Vorträgen und Workshops das Thema kennen und hatten die Möglichkeit Virtual Reality selbst auszuprobieren. Danach hatten die Teams die Wahl zwischen zwei Oberthemen. Ein Team beschäftigte sich mit der Frage, wie der Schulunterricht mit Virtual Reality aussehen könnte. Die drei anderen Teams überlegten sich, wie Virtual Reality zu einem nachhaltigeren Verhalten von Menschen beitragen kann, wobei hier das Thema “Müll” im Vordergrund stand.

Dienstags haben die Schüler dann Ideen und Lösungen zu den Herausforderungen entwickelt und sich dabei auf die wesentlichen Chancen fokussiert. Mit Hilfe aktueller Kreativtechniken wurden Gedanken auf Flipcharts und Post-its festgehalten und Ideen anschaulich gemacht.

Darauf aufbauend entwarfen die Schüler und Schülerinnen am Mittwoch ein erstes unternehmerisches Geschäftsmodell. Es galt Zielgruppen zu definieren und weitere Bausteine für die spätere Präsentation zu erarbeiten. Ganz nach dem Design Thinking Ansatz ging es dann an das Bauen eigener Prototypen zu den jeweiligen Ideen. Aus Papier und Pappe, Pfeifenputzern und Klebeband entstanden wahre Kunstwerke.

Donnerstags begannen die vier Teams dann mit der Ausarbeitung ihrer jeweiligen Präsentationen. Schließlich ging es zum Abschluss der Woche darum, die entwickelten Projekte einer Fachjury vorzustellen.

VR Testen Schüler beim Ideen entwickeln Pitch der Schüler, Ideen zu Virtual Reality Anwendungen Ideen Reflexion mit WeAre

Pitchen als Finale – der Puls steigt

Der Morgen des finalen Tages begann mit einem Check In und der Reflexion des Vortages. Atem- und Stimmübungen zur Vorbereitung auf die Präsentationen stimmten die SchülerInnen ein. Über den Vormittag hinweg feilten die Teilnehmenden an den Pitches und übten die Vorträge ein.

Dann wurde es Ernst: Sieben Minuten hatten die Teams Zeit, ihre Pitches vor Eltern, Lehrern und einer Fachjury zu präsentieren. Es war beeindruckend zu sehen, was die SchülerInnen in einer Woche geleistet hatten.

„Kann man mit nichts vergleichen, was man jemals in der Schule gemacht hat.“
– Ein Schüler

Als Erstes präsentierte das Team “#Kaiser” sein VR Lernkonzept für den Schulunterricht mit einer speziellen Lernumgebung sowie einer pfiffigen Idee, die Hardware in der Schule aufzubewahren. Das zweite Team – der “1. FC Loch im Schuh” stellte ein VR Serious Game vor, in dem der Spieler eine Stadt aufbaut und vor die Herausforderung gestellt wird, diese auch sauber zu halten. Das Team “Unicorn” setzte auf ein Anreizsystem, um die Schule sauber zu halten. Dafür haben sie sogar eine Idee für eine neuartige Augmented Reality Brille ausgearbeitet. Die integrierte Software belohnt vorbildliches Verhalten, indem Zusatzanwendungen für den Nutzer freigeschaltet werden. Das letzte Team mit den Namen “Die Anderen” präsentierte eine virtuelle Lernplattform, die zur Ausbildung und zur Auswahl passender Bewerber genutzt werden kann, indem beispielsweise die Reparatur komplizierter Maschinen simuliert wird.

Siegerehrung mit WeAre

Die Entscheidung und ein gigantisches Feedback

Getreu dem Motto “Die Letzten werden die Ersten sein” gewann das Team “Die Anderen” dann tatsächlich auch den ersten Preis – eine Oculus Go VR Brille. Aber nicht nur die Sieger dieses Wettbewerbs wurden ausgezeichnet, alle TeilnehmerInnen bekamen eine Teilnahmebescheinigung und eine VR Box überreicht.

Das Schönste für uns war das positive Feedback der SchülerInnen: Aussagen wie: „Kann man mit nichts vergleichen, was man jemals in der Schule gemacht hat“, “Das war richtig gut”, “Wir hatten viele Möglichkeiten”, “Hat schon richtig Bock gemacht” und “Gerne wieder” bildeten einen wunderbaren Abschluss des Projekts.

WeAre schreibt zu Zusammenarbeit in VR
written by
Bernhard Schaefermeyer & David Frühauf
Bernhard war verantwortlich für die Recherche, die redaktionelle Arbeit und den Rohentwurf. David überführte den Text in die endgültige Fassung.